Namensänderungen


In Ausnahmefällen kann der Vor- aber auch der Familienname auf Antrag geändert werden, wenn ein wichtiger Grund die beantragte Änderung rechtfertigt. Eine solche Namensänderung wird als öffentlich-rechtliche Namensänderung bezeichnet.

Das hierfür notwenige Antragsformular erhalten Sie beim Standesamt. Bei Ihrer Vorsprache werden Ihnen auch die Unterlagen genannt, die für den Antrag auf Namensänderung benötigt werden. Den Antrag geben Sie dann wieder beim Standesamt ab und von dort wird dieser zur Bearbeitung an den Landrat des Kreises Wesel weitergeleitet.

Öffentlich-rechtliche Namensänderungen
- allgemeine Informationen

In Ausnahmefällen kann der Vor- aber auch der Familienname auf Antrag geändert werden, wenn ein wichtiger Grund die beantragte Änderung rechtfertigt.

Ob der vorgebrachte Grund für eine öffentlich-rechtliche Namensänderung ausreicht, prüft der Kreis Wesel im Einzelfall. Eine generelle Auskunft zu diesem Thema ist aus diesem Grund auch nicht möglich. Es empfiehlt sich, vorab eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Den Antrag auf öffentlich-rechtliche Namensänderung kann jede(r) volljährige deutsche Staatsangehörige, Asylberechtigte, ausländische Flüchtling, Staatenlose, heimatlose Ausländer oder Ausländer, der im Rahmen humanitärer Hilfsaktionen in der BRD aufgenommen wurde, stellen.

Gebühren:

Die Gebühren richten sich nach dem Aufwand der Bearbeitung, so dass eine Bezifferung der Gebühren nicht möglich ist.

Wiederannahme des Geburtsnamens

Sie können Ihren Geburtsnamen oder den Namen, den Sie bis zur Bestimmung des Ehenamens geführt haben wieder annehmen, wenn Sie rechtskräftig geschieden oder verwitwet sind.

Folgende Unterlagen werden für die Wiederannahme des Geburtsnamens benötigt:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister inklusive Auflösungsvermerk
    Wird das Eheregister beim Standesamt in Neukirchen-Vluyn geführt, brauchen Sie dieses nicht mitzubringen.

Die Erklärung über die Wiederannahme des Geburtsnamens kann bei jedem Standesamt erfolgen. Die Erklärung wird aber erst dann wirksam, wenn sie bei dem Standesamt eingetragen wird, welches das Eheregister führt.

Vorsprache:

Eine persönliche Vorsprache ist unbedingt erforderlich.

Gebühren:

Für die Erklärung der Wiederannahme des Geburtsnamens ist eine Gebühr in Höhe von 21,00 Euro zu entrichten. Die Gebühr für die Bescheinigung über die Namensänderung beträgt 9,00 EUR. Auf die Verwaltungsgebührensatzung (siehe unten) wird verwiesen.

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