Straßenbeleuchtung in Neukirchen-Vluyn energetisch saniert

Zahlreiche Lampen wurden auf moderne LED-Technik umgerüstet

Insgesamt 2.900 Lampen im Stadtgebiet unterhält der Baubetriebshof der Stadt Neukirchen-Vluyn. Nun wurden im Rahmen einer umfangreichen Sanierungsmaßnahme 92 Lampenköpfe ausgetauscht. Betroffen waren folgende Straßen:

Ortsteil Neukirchen: Am Sourenhof, Bonhoeffer Straße, Brahmsweg, Johann-Strauß-Weg, Geschwister-Scholl-Straße, Haarbeckstraße, Händelstraße, Haydnstraße (insg. 64 Lampen)

Ortsteil Vluyn: Am Klotzfeld, Menzelweg, Peschkenstraße, Rembrandtweg, Rubensweg, Spitzweggasse, Thomaweg, Zilleweg (insg. 28 Lampen)

Dabei wurden insbesondere die Lampen modernisiert, die eine besonders schlechte Energiebilanz aufwiesen. Diese waren im Durchschnitt 30 Jahre alt.

Wie hier auf der Haarbeckstraße erscheinen nun zahlreiche Straßenlaternen im neuen Licht

Beim Umbau auf die neue Beleuchtungstechnik standen die Aspekte Umweltschutz und Folgekosten im Vordergrund. Die nun verbauten LED-Leuchten weisen eine sehr gute Energieeffizienz auf, sodass der jährliche Stromverbrauch um über 75% bzw. 25.000 Kilowattstunden reduziert wird. So werden sich die nun angefallenen Kosten in 12 Jahren komplett amortisiert haben. Aufgrund der sehr hohen Lebensdauer der neuen Leuchtmittel ist außerdem mit geringeren Wartungskosten zu rechnen. Die moderne Technik bietet dabei trotz niedrigem Energieverbrauch eine deutlich bessere Ausleuchtung der Verkehrswege im Vergleich zu den alten Lampen.

Für den Umbau der Straßenbeleuchtung hatte sich die Stadt Neukirchen-Vluyn 2012 um Bundesmittel aus einem Förderprogramm zum Klimaschutz durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit beworben und im September die Zusage erhalten.

Nähere Infos finden Sie unter:

www.bmu-klimaschutzinitiative.de

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 03KS4338 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

 

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Logo Projektträger Jülich│ Forschungszentrum Jülich