Beurkundung von Sterbefällen


Zuständig für die Beurkundung eines Sterbefalles ist das Standesamt des Sterbeortes.

Für die Beurkundung eines Sterbefalles wird eine Sterbefallanzeige benötigt. Diese wird durch die Einrichtung (z.B. Altenheim oder Krankenhaus), in der die Person verstorben ist, ausgefüllt. Sofern die Person im privaten Haushalt verstorben ist, ist der Bestatter für die Sterbeanfallanzeige verantwortlich. In dieser Anzeige sind neben den persönlichen Angaben der/des Verstorbenen darüber hinausgehende Informationen zum Sterbezeitpunkt und Ort des Sterbefalles enthalten.

Ferner wird vom Arzt eine Todesbescheinigung ausgefüllt. In dieser Todesbescheinigung wird vom Arzt der Sterbeort- und zeitpunkt festgestellt. Diese Angaben werden in die oben genannte Sterbefallanzeige übernommen.

In den meisten Sterbefällen wird sich der von den Angehörigen beauftragte Bestatter um die Abwicklung der Formalitäten kümmern. Der Bestatter wird die benötigen Unterlagen beim zuständigen Standesamt einreichen und die Urkunden in Empfang nehmen.

Folgende Unterlagen werden für die Beurkundung von Sterbefällen benötigt:

  • Sterbeanzeige
  • ärztliche Todesbescheinigung (roter und grüner Teil)

Wenn - wie oben erwähnt - der Bestatter die Abwicklung der Formalitäten übernimmt, ist eine persönliche Vorsprache der Angehörigen nicht erforderlich.

Die Beurkundung eines Sterbefalles ist gebührenfrei. Hinsichtlich der Gebühren für die Sterbeurkunden wird auf die Verwaltungsgebührensatzung (siehe unten) verwiesen. Sterbeurkunden für die Beerdigung, Krankenkasse und den Rententräger sind gebührenfrei.

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